Liebe Gäste,

 

das Coronavirus und die Folgen der Pandemie betreffen und treffen uns alle. Als Unternehmer stehen wir in der besonderen Verantwortung, unsere Mitarbeiter*innen auch durch diese schwierige Zeiten zu bringen. Nachdem wir unsere Filialen bereits vom 18.  März bis 18.Mai geschlossen hatten, balancieren wir gerade symbolisch mit drei Stangen, auf einem Spinnenseil, ohne Sicherheitsnetz und dabei noch Gegenwind aus der Politik.

 

Wir möchten Ihnen gerne schildern, wie es um uns steht und wer wir sind.

Der erste Lockdown im Frühling letzten Jahres hat uns in bis dahin unbekannte wirtschaftliche und emotionale Schwierigkeiten gebracht.

Die Aufnahme eines Kredits von 130.000 Euro zur Sicherung der Existenzen aller 39 Mitarbeiter*innen und des Unternehmens erlaubte uns ein Durchhalten.
Nach langem Warten und Ausharren haben uns alle zugesicherten staatlichen Hilfen erreicht, sodass wir auch den zweiten, langen Lockdown überstanden.  Dafür möchten wir uns bedanken.
Nach nun einem vermeintlich ruhigen, sorgenfreien Sommer stehen wir nun wieder vor der Herausforderung des kommenden Winters. Die pandemische Lage verschlechtert sich zusehens und wir, wie auch sicherlich alle anderen Gastronomen, Einzelhändler, Künstler & Kreative hoffen, dass wir vor einem weiteren Lockdown verschont bleiben und stattdessen weiter für Sie, unsere Gäste in einer sicheren Umgebung GastgeberIn sein dürfen.

 

Wer sind wir:

 

Christiane Wotzka und Sandra Zink sind als Inhaberinnen für 39 Angestellte (in Vollzeit und Teilzeit) wirtschaftlich und sozial verantwortlich.

 

Christiane Wotzka: „Die Aufnahme des zum Überleben notwendigen Kredites macht mir schwer zu schaffen. Haben wir doch in den letzten Jahren faire Löhne gezahlt und sind unseren gesellschaftlichen und steuerlichen Verpflichtungen stets nachgekommen, befinden wir uns nun in einer unverschuldeten Situation, die alle Betroffenen vieler Branchen an den Rand ihrer Existenzfähigkeit bringt.

 

Sandra Zink, gerade Mama geworden, blickt positiv in die Zukunft und ist davon überzeugt, dass wir gemeinsam auch diese schweren Zeiten überstehen werden.

 

Was wir nun tun?

 

Wir versuchen unseren Optimismus zu behalten, damit eine Berliner Kaffeehaus-Institution wie das Zimt und Zucker nicht untergeht.

 

Falls Sie sich fragen, was Sie für uns tun können …?

 

Bleiben Sie gesund und unsere Gäste!

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